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Es gibt immer viel zu tun im Beit Al Liqa'! Deshalb freuen wir uns ganz besonders über Eure Mitarbeit während eines Volontäriats Volontäre werden im Beit Al Liqa' im praktischen Bereich eingesetzt (Garten, Gebäude), aber auch in der Kindertagesstätte und im Kindergarten, bei der Vorbereitung und Durchführung der Kindersommercamps, in wöchentlichen Programmen wie der Teensclub, im Musik- oder Deutschunterricht oder bei besonderen Aktionen wie z.B. bei der Geschenkeverteilung von Weihnachten im Schuhkarton. Wer Interesse an einem Einsatz im Beit Al Liqa' hat und mehr Information erhalten möchte, bitten wir, sich an eine der folgenden Adressen zu wenden:
Karl–Heinz Geppert, Lehheckerweg 11, 69469 Weinheim, oder Deutsche Missionsgemeinschaft (DMG), Heino Weidmann, Buchenauerhof,
Unsere aktuellen Volontäre melden sich zu Wort: Jeder von uns hatte seine eigenen Gründe, die ihn zum Volontär gemacht haben. Einmal war's der Zivi, einmal eine Auszeit nach dem Abitur oder nach der Ausbildung. Aber einen Grund haben wir alle gemeinsam: Ein Jahr für Gott geben zu wollen, was uns schliesslich ins Beit al Liqa geführt hat. Wir wollen das Haus mit dem, was wir haben und können unterstützen. Einfach deshalb, weil das Beit al Liqa eine wichtige Arbeit tut unter den Menschen, die hier in dieser schwierigen Situation leben müssen. Gottes Wort, sein Zuspruch und sein Frieden werden weitergegeben und das ist das, was die Menschen mehr brauchen als alles andere. Da dieser Zuspruch mit Arbeit verbunden ist, kann das Beit Al Liqa' immer fleißige Hände gebrauchen. Daher helfen wir bei der praktischen Arbeit, sei es im Kindergarten, im Haus oder im Garten. Vor allem haben wir es uns aber zur Aufgabe gemacht, für die Arbeit zu beten. Hanna: "Jeder Tag bringt neue Überraschungen bei der Arbeit mit den Kindern der Krabbelgruppe. Man lernt immer wieder Neues, besonders was die Sprache betrifft und es macht sehr viel Spaß mit den Kindern und Mitarbeitern des Beit al Liqa zu arbeiten und sich auszutauschen." Anne: "Die Arbeit mit den 2-3jährigen Kindern macht mir sehr viel Freude, auch wenn es manchmal anstrengend ist, wenn man die Kinder nicht versteht. Man lernt sich mit Zeichensprache zu verständigen und nebenbei lernt man gut Arabisch. Und die Kinder sind so goldig, man muss sie einfach liebhaben. Ich bin auch sehr froh über die anderen vier Mitarbeiter des Kindergartens, weil sie mich lieb aufgenommen haben, wir uns gut verstehen und viel Spaß zusammen haben." Colin: "Gott hat sich für mich ein besonderes Plätzchen auf dieser Welt ausgesucht, auf dem ich meinen Zivildienst ableisten darf. Hier im Beit Al Liqa', im Haus der Begegnung ist Gott mir schon viele Male begegnet, ob es im Lächeln eines Kindes war, das sich an dem Sandkasten freute, der jeden morgen hergerichtet wird, oder in der einzigartigen Vegetation, die das Beit Al Liqa' zu einer Oase, in einer weitest gehend trockenen Landschaft werden lässt. Ich freue mich, dass ich die Menschen die hier arbeiten unterstützen darf, und dass ich von ihrer Kultur, ihrem Denken und Handeln auch gegenüber anderen Menschen sehr viel lernen kann. Jede einzelne dieser Erfahrung mit den Menschen hier, ist ein Schatz, ein Schatz den ich im Herzen trage, und dafür bin ich Gott sehr dankbar." Benjamin: "Geburtskirche, Hirtenfelder oder Jerusalem - das kann man alles buchen. Aber die Menschen kennenlernen, kann man nur, wenn man unter ihnen lebt. Und das ist genau das, was meine Zeit bis jetzt geprägt hat. Natürlich werde ich auch die Internetseite, das Olivenholz und die Grünanlagen in Erinnerung behalten. Aber der Kontakt zu Menschen, sei es bei der Arbeit oder in der Freizeit beim Fußballspielen, ist eine Sache, die mich für mein Leben geprägt hat und die ich nie vergessen werde." Wir Volontäre leben zusammen in der ehemaligen Wohnung der Familie Shahwan und sind sehr zufrieden damit. Die Wohnung ist groß, gut eingerichtet und nur wenige Minuten vom Beit Al Liqa' entfernt. Hier treffen wir uns nach der Arbeit, essen zusammen, lesen, schauen Filme und halten Andachten. Das Zusammenleben in der Wohngemeinschaft ist nicht immer einfach, aber wir lernen dabei, dem anderen mit Liebe zu begegnen und ihn so zu nehmen, wie er ist.
Außerdem gibt es Berichte von ehemaligen Volontären.
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